Gemeinsam für ein sauberes Kamen

Sauberes Kamen Aufräumaktion
Sauberes Kamen Hundetoilette
Sauberes Kamen Infostand

Das Projekt „Gemeinsam für ein sauberes Kamen“ wird seit dem Jahr 2001 in Kooperation zwischen der Stadt Kamen und der GWA durchgeführt. Wesentliche Bausteine des Projektes sind einerseits die intensiven, flexiblen und regelmäßigen Reinigungsleistungen sowie begleitend eine gezielte und kreative Öffentlichkeitsarbeit, die an das Bewusstsein des Einzelnen appelliert, um persönliches Umweltverhalten zu reflektieren und ggf. zu verändern.

Team „Sauberes Kamen"Unter dem Strich soll das Projekt die Stadt sauberer und damit auch ein weiteres Stück lebens- und liebenswerter machen. Dafür setzt sich das Reinigungsteam der GWA ein und das unterstützen offensichtlich auch die Kamener Bürgerinnen und Bürger (siehe Umfragen).

Haben Sie eine „Wilde Müllkippe“ gesehen? Haben Sie Anregungen oder Kritik?

Das GWA-Reinigungsteam ist gerne für Sie da!
Rufen Sie uns an unter der gebührenfreien Service-Nummer 0 800 4 20 20 20.

Aktuelle Reinigungsleistungen

Das Reinigungskonzept orientiert sich gleichermaßen am tatsächlichen Abfallanfall und an der Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger. Der Frage, wann und wo Verunreinigungen besonders wahrgenommen und als störend empfunden werden, kommt entscheidende Aufmerksamkeit zu. Nur so kann bei begrenztem Mittelaufwand ein für Kamen optimales Ergebnis erzielt werden.

  • Sonderreinigung ausgewählter öffentlicher Bereiche (in Ergänzung zur städt. Straßenreinigung; auch samstags und sonntags)
  • Reinigung von 50 DSD-Containerstellplätzen
  • Leerung von insgesamt rund 800 öffentlichen Abfallkörben
  • „48-Stunden-Service“ für die Beseitigung „wilder Müllablagerungen“
    Garantie für Beseitigung innerhalb von 48 Stunden nach Eingang der Meldung (samstags eingehende Meldung: Garantie bis Dienstagabend)
    Unterstützung der Stadtverwaltung Kamen bei der Suche nach Verursachern (Bereitstellung von Fotos und weiteren Beweismaterials)
  • Regelmäßige Befüllung der 36 Hundekot-Tütenspender

Hundekot-Tütenspender

Im Rahmen dieses Projektes wird den Kamener Hundebesitzern mit der Bereitstellung von Hundekot-Tütenspendern ein besonderer Service angeboten: An 36 Standorten im Stadtgebiet können kostenlos Plastiktüten gezogen werden, in welchen der Hundekot aufgesammelt werden kann. Der verknotete Hundekotbeutel kann anschließend über öffentliche Abfallkörbe oder über die Restmülltonne entsorgt werden.

Per Klick auf die nebenstehenden Link können Sie sich die aktuelle Liste der Standorte der Hundekot-Tütenspender aufrufen und ausdrucken (PDF-Datei).

Begleitende Öffentlichkeitsarbeit

Neben optimierten, d. h. flexiblen und bedarfsgerechten Reinigungsleistungen wird von den Kooperationspartnern Stadt Kamen und GWA besonderer Wert auf eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie gelegt. Beides muss zusammen wirken, um das gemeinsame Ziel zu erreichen: Eine saubere und liebenswerte Stadt Kamen, deren Bürgerinnen und Bürger sich bewusst und aktiv für ihre Stadt einsetzen.

Rahmenbedingungen für das Kommunikationskonzept waren und sind das begrenzte finanzielle Budget und der Anspruch, eine professionelle und wirksame Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Die Kommunikationsziele sind:

  • Hoher Bekanntheitsgrad des Projektes (und des Themas „Die saubere Stadt“)
  • Hoher „Sympathiewert“ / hohe Akzeptanz des Projektes in der Bevölkerung und der Politik
  • Motivation zum Mitmachen und Bewusstseinsbildung

Das gesamte Kommunikationskonzept wurde durch GWA-Personal entwickelt. Selbst das erste Fotomodell für die Plakate gehörte zum GWA-Personal. Dass die Nutzung eigener Kapazitäten kein Nachteil sein muss, belegt die Auszeichnung des Projektes durch den Verband Kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (VKU). In dem bundesweiten Wettbewerb „VKS CREATIV PREIS 2003“ hatte sich das Projekt hinter den Großstädten Münster, Frankfurt, Berlin unter den besten zwölf Teilnehmern platziert. Auch in den Folgejahren erhielt die projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit Anerkennung durch Veröffentlichungen und das Interesse anderer Kommunen und Entsorgungsunternehmen.

Bürgerumfragen

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