Sommertipps zur Biotonne

24.06.2020 Pressemitteilung  Zurück

Weg mit den lästigen Maden!


Praxistipps zur Biotonne

Kreis Unna. Bei den derzeit sommerlichen Temperaturen häufen sich leider auch die Probleme im Umgang mit der Biotonne. Geruchsbildung und Madenbefall sind unerwünschte Nebenwirkungen des warmen Wetters.

Das Wichtigste: Bioabfälle möglichst trocken in die Biotonne geben! Alle Speisereste und andere feuchte organische Abfälle sollten dick in Zeitungspapier eingewickelt oder in Papiertüten eingepackt in die Biotonne gefüllt werden. Hilfreich ist es auch, den Boden der Biotonne mit Zeitungspapier, Pappe oder Eierkarton auszulegen. Wer die Möglichkeit hat, sollte die Biotonne  an einen schattigen Platz stellen. Nützlich ist auch das Hineinstellen großer stabiler Papiersäcke in die Biotonne, die u.a. an den Wertstoffhöfen erhältlich sind. Keinesfalls dürfen Bioabfälle in Kunststofftüten eingepackt werden, auch nicht in die, die als kompostierbar deklariert, verkauft werden; sie stören den Verwertungsprozess sowohl in der Vergärungs- als auch in der Kompostierungsanlage. Rasenschnitt sollte möglichst angetrocknet in die Tonne gegeben werden. Auch hier empfiehlt es sich zerknülltes Zeitungspapier als Feuchtigkeitssammler unter und auf den Rasenschnitt mit in die Biotonne zu geben. Der Deckel- und Tonnenrand der Biotonne sollte gelegentlich mit Essig abgewischt werden – das schreckt Fliegen ab, verhindert deren Eiablage und beugt so Maden vor. Sollte es doch zu Madenbefall kommen hilft auch eine Handvoll Kalkstickstoff (erhältlich in Gartenbaucentern); bitte sparsam über die Abfälle streuen! Wegen der ätzenden Wirkung sollte keinesfalls Branntkalk verwendet werden!

Falsch befüllte, aber auch überfüllte Tonnen werden nicht geleert: Wird der Bioabfall zu stark in die Tonne gepresst oder diese mit Grün- oder Rasenschnitt regelrecht zugestopft, kann es vorkommen, dass der Abfall bei Leerung am Müllfahrzeug nicht oder nur teilweise aus der Tonne rutscht. „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es den Müllwerkern grundsätzlich untersagt ist, in die Tonnen zu greifen, um beispielsweise diese Abfälle zu lockern,“ appelliert GWA-Abfallberaterin Regine Hees.

Die Öffnungszeiten und Anfahrtswege zu den Betriebsstellen der GWA, an denen die Serviceartikel erhältlich sind, sowie die Praxistipps für die Biotonne stehen auch als Download im Internet unter www.gwa-online.de zur Verfügung.

 

 

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